DAAD-Kompetenzzentrum

Internationale Wissenschaftskooperationen (KIWi)


Zwischen globaler Macht und regionalen Ambitionen: Zur wachsenden Bedeutung „mittlerer Mächte“ für die internationale akademische Kooperation

Mittwoch, 9. Oktober 2024
Festsaal der Humboldt Universität zu Berlin, Luisenstr. 56, 10117 Berlin

Herzlich willkommen beim KIWi Policy Talk

Zwischen globaler Macht und regionalen Ambitionen: Zur wachsenden Bedeutung „mittlerer Mächte“ für die internationale akademische Kooperation

Aufzeichnung Policy Talk

Programm



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Der live gestreamte KIWi Policy Talk „Zwischen globaler Macht und regionalen Ambitionen: Zur wachsenden Bedeutung „mittlerer Mächte“ für die internationale akademische Kooperation“ nimmt diese und weitere Fragen auf und diskutiert mit internationalen und deutschen Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft.

Die zunehmend multipolare Weltordnung wirkt sich auch auf internationale Wissenschaftskooperationen aus. Dies kann sowohl die Erwägung neuer Allianzen als auch die Überprüfung bestehender Partnerschaften erfordern. Anfang des Jahres veröffentlichte die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) eine Studie, welche den Begriff „mittlere Mächte“ skizziert, sich mit ihrer Bedeutung für die internationale Politik auseinandersetzt und daraus Schlussfolgerungen für Deutschland zieht.

Noch nicht einheitlich umrissen bezeichnet der Begriff in erster Linie solche Staaten, die aufgrund ihrer außenpolitischen Positionierung eine „mittlere“ Position (oder Macht) einnehmen und sich – auch aufgrund von Größe, wirtschaftlicher Stärke und politischem Einfluss – zwischen etablierten Großmächten positionieren. Einige dieser Länder verfügen über starke und schnell wachsende Wissenschaftssysteme.

Korrespondiert die zunehmend politische Geltung auch mit ihrer wissenschaftspolitischen Bedeutung, könnte dies die Chancen für neue internationale Allianzen und Kooperationen unterstreichen. Aus deutscher Perspektive geht es auch mit Blick auf die genannten „mittleren Mächte“ um ein systematisches Abwägen von Interessen, Chancen und Risiken der Kooperation.

MODERATION


© privat

Monika Seynsche

Wissenschaftsjournalistin

Monika Seynsche ist freie Wissenschaftsjournalistin. Sie studierte Landschaftsökologie in Münster und Coventry sowie Wissenschaftsjournalismus in Berlin und absolvierte anschließend ein wissenschaftsjournalistisches Volontariat beim Deutschlandradio. Seitdem arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin von „Forschung Aktuell“, der täglichen Wissenschaftssendung des Deutschlandfunks in Köln, sowie als freie Autorin unter anderem für den Deutschlandfunk, den BBC Worldservice, die ARD und das Schweizer Radio SRF2. Zu ihren Schwerpunkten gehören Klima- und Umweltthemen, sowie die Erneuerbaren Energien. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem HEUREKA- Preis für junge Wissenschaftsjournalisten, dem DUH-Umweltmedienpreis und dem Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.


BEGRÜSSUNG


© Sebastian Wilke

Dr. Kai Sicks

Generalsekretär, Deutscher Akademischer Austauschdienst

Kai Sicks ist seit April 2021 Generalsekretär des DAAD. Zuvor war er an der Universität Bonn zunächst ab 2013 als Geschäftsführer des Bonner Graduiertenzentrums und ab 2017 als Leiter des Dezernats für Internationales tätig. Er studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Frankfurt/Main, Köln und Wien und promovierte 2008 in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft. 

SPEAKER

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© Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. Lars Brozus

Stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe Globale Fragen, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Dr. Lars Brozus ist seit 2021 stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe Globale Fragen an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Seit 2010 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der SWP tätig. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf Foresight und Strategischer Vorausschau sowie der Analyse von Global Governance. Zuvor war er von 2006 bis 2010 Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ an der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus war er als wissenschaftlicher Referent im Bundestag sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Bremen tätig.



Botschaft_web
© Botschaft von Kolumbien in Deutschland

I. E. Yadir Salazar-Mejía

Außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Kolumbien

Karrierediplomatin I.E. Yadir Salazar-Mejía ist seit Oktober 2022 außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Kolumbien in der Bundesrepublik Deutschland.  Sie studierte Finanzen und Internationale Beziehungen an der Universität Externado de Colombia (1994) sowie Umweltmanagement und globalen Klimawandel an der Harvard-Universität mit einem Aufbaustudium in Europäischer Wirtschaftsintegration an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

Die Botschafterin verfügt über Arbeitserfahrung in internationalen Fragen der Bereiche Handel, Umwelt, Informations- und Kommunikationstechnologien und der Stärkung der Rolle der Frau. Ihre Expertise liegt in multilateralen Verhandlungen und Strukturierung von öffentlich-privaten Entwicklungsprojekten. Sie spricht Spanisch, Deutsch, Englisch und Französisch.

Karrierediplomatin I.E. Yadir Salazar-Mejía ist seit Oktober 2022 außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Kolumbien in der Bundesrepublik Deutschland.  Sie studierte Finanzen und Internationale Beziehungen an der Universität Externado de Colombia (1994) sowie Umweltmanagement und globalen Klimawandel an der Harvard-Universität mit einem Aufbaustudium in Europäischer Wirtschaftsintegration an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

Die Botschafterin verfügt über Arbeitserfahrung in internationalen Fragen der Bereiche Handel, Umwelt, Informations- und Kommunikationstechnologien und der Stärkung der Rolle der Frau. Ihre Expertise liegt in multilateralen Verhandlungen und Strukturierung von öffentlich-privaten Entwicklungsprojekten. Sie spricht Spanisch, Deutsch, Englisch und Französisch.



Kassem_verlaengert
© Privat

Prof. Dr. Abdel Meguid Kassem

Professor für endemische Krankheiten an der Universität Kairo

Prof. Dr. Abdel Meguid Kassem ist Prodekan für postgraduale Studien und Forschung an der medizinischen Fakultät der Universität Kairo, ehemaliger Leiter der gastrointestinalen Endoskopie an der Universität Kairo, ehemaliger Direktor des Learning Resource Center, ehemaliges Mitglied des Technischen Büros der Universität Kairo und Generalsekretär des Medical Research Council an der Academy of Scientific Research and Technology in Ägypten. Als Stipendiat des DAAD praktizierte und forschte er nach seinem Abschluss an der Universität Kairo an der Technischen Universität München. Er ist Mitglied mehrerer regionaler und internationaler Berufsverbände. Er koordiniert die Gastroenterologieprogramme am Learning Resource Center der Universität Kairo, dem größten Zentrum für klinisches Wissen in der Region. Er initiierte mehrere Entwicklungsprojekte im Bildungs- und Gesundheitswesen in Ländern des Nahen Ostens und Afrikas. Er trug zur Einrichtung einer gastroenterologischen Abteilung sowie einer neuen Intensivstation im Muhimbili National Hospital und der Muhimbili University of Health Allied Sciences in Dar es Salaam, Tansania, bei. Derzeit ist er an mehreren anderen Projekten in Äthiopien, Sudan, Nigeria, Tunesien und Marokko beteiligt. Er wurde mit den Ehrenzeichen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.



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© Auswärtiges Amt

Anke Reiffenstuel

Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie im Auswärtigen Amt

Anke Reiffenstuel ist Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie im Auswärtigen Amt in Berlin. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Anke Reiffenstuel arbeitet seit 1993 im diplomatischen Dienst, unter anderem auf Posten in London, Delhi und Kairo. In der Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin war Frau Reiffenstuel in der Abteilung für Vereinte Nationen und Globale Fragen sowie in der Politischen Abteilung tätig.

Von 2016–2019 leitete sie das Referat für humanitäre Hilfe in der Abteilung Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe. Anschließend war sie bis Sommer 2023 Botschafterin an der Botschaft Manila.


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